Arten von Schreibfedern


Wenn du schon immer wissen wolltest, welche Unterschiede es bei den verschiedenen Schreibfedern gibt, dann hat deine Unwissenheit nun ein Ende. Wir stellen dir unterschiedliche Schreibfedern vor und erklären dir, welche sich am besten für dein Vorhaben eignen. Federleicht!

Bandzugfeder

Wenn du eine Bandzugfeder, auch Wechselzugfeder genannt, verwendest, erzeugst du eine Schrift mit einer richtungsabhängigen Veränderung der Schriftstärke. Zu beachten ist, dass du maximal eine Schriftstärke erzielen kannst, die so stark ist wie deine Feder breit ist.

Du kannst zwischen geraden und schrägen Bandzugfedern wählen. Je nachdem wie die Winkellage deines Federansatzes ist, ergeben sich bei der Schreibrichtung, die du wählst verschiedene Schriftstärken.





Spitzfeder

Es gibt Spitzfedern mit diversen Farben und Formen, aber wirklich wichtig ist nur die Spitze selbst. Die Spitzfeder wird auch als Schwellzugfeder bezeichnet. Durch die hohe Elastizität der Feder erzeugt man je nach Druck, den man auf die Schwellzugfeder ausübt, ein Schriftbild mit an -& abschwellenden Linien, welches auch als Schwellzug bezeichnet wird.

Beim Aufschwung - wenn man die Feder beim Schreiben nach oben schiebt - ist es sehr wichtig zu beachten, dass man nur einen geringen Druck auf die Feder ausübt. Andernfalls bleibt die Feder im Blatt Papier stecken. Beim Abschwung - wenn man die Feder nach unten zieht - wiederum ist es wichtig, einen hohen Druck auszuüben. Dadurch spreizt sich die Federspitze auf und es wird mehr Tinte freigegeben. Durch diese Technik entsteht beim Abschwung eine stärkere Linie als beim Aufschwung.

Notenfeder

Das Besondere an Notenfedern ist, dass sie über zwei Federnschlitze verfügen.

Durch diese Schlitze erlangt die Feder ihre Elastizität. Dadurch ist es möglich mit der Notenfeder sehr dicke Notenköpfe zu zeichnen, aber auch dünne Notenhälse. Die Notenfeder ist, wie der Name schon sagt, besonders dafür geeignet Noten zu zeichnen. Man kann diese Art der Feder aber auch dazu nutzen, um die englische Schreibschrift auf Papier zu bringen. Durch die hohe Elastizität wirkt der Schriftzug lebendiger.

Notenlinienfeder

Nomen est omen. Diese Feder ist natürlich darauf ausgerichtet Notenlinien zu ziehen. Sie hat fünf kleine Spitzen welche auf einer Linie angeordnet sind. Diese Feder kann ebenfalls dazu verwendet werden schöne Verzierungen zu malen. Sie hat den kleinen Nachteil, dass sie sehr klein ist und dadurch nicht viel Tinte fassen kann. Wenn man aber die Geduld aufbringt ist das Ergebnis umso beeindruckender!

Glasfeder

Wenn einem extravagante Schreibfedern gefallen, dann wird man Glasfedern lieben. Diese Federn bestehen zur Gänze aus Glas. Wenn man die Feder in ein Tintenfass taucht, dann verläuft die Tinte gleichmäßig in die Federspitze. Der Vorteil an einer Glasfeder ist, dass sie sehr leicht ist und gut über das Papier gleitet. Taucht man die Feder in das Tintenfass ein, kann man gut eine halbe Seite damit beschreiben.

Beachte nur, dass eine Glasfaser natürlich sehr zerbrechlich ist. Verwende sie also mit großer Sorgfalt, damit du noch lange deine Freude an ihr hast. Ansonsten eignet sie sich auch als Ziergegenstand, da sie wirklich hübsch anzusehen ist.

Ellenbogenfeder

Die Ellenbogenfeder ist eine Spitzfeder. Der untere Teil der Feder ist leicht nach links versetzt. Diese Art von Feder erleichtert beim Schreiben von kursiv stehenden

Schriften das Erreichen des korrekten Schreibwinkels. Sie ist besonders dafür geeignet, die englische Schreibschrift zu Papier zu bringen.

Spaltfeder

Die Spaltfeder hat in der Mitte der Feder einen Spalt. Dadurch kann sie zwei symmetrische Striche erzeugen. Sie ist besonders für die Kunst der Zierschrift geeignet.

Außerdem kann man sie für das Schreiben von Initialen verwenden. Die Initialen werden von der Spaltfeder nur als Kontur gezeichnet, weshalb man sie im Nachhinein schön verzieren und bemalen kann.

Gleichzugfeder

Die Gleichzugfeder, auch Redisfeder genannt, wurde von Friedrich Soennecken

erfunden. Diese Erfindung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die heute verwendete Schrift mit gleicher Schriftbreite entwickeln konnte. Durch dieses Schreibwerkzeug erlernen wir heutzutage eine der üblichen Ausgangsschriften.

Die Feder besteht aus einem kugelförmigen Kopf und wird hauptsächlich in der Schule verwendet. Dadurch ist sie die

meistverwendete Schreibfeder. Die Feder ist sehr robust und man kann sie so halten, wie sie am besten in der eigenen Hand liegt.

Und, hast du die passende Feder für dein Vorhaben gefunden?

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